Flexibilisierung der Elternzeit und Elterngeld Plus

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Für Geburten ab dem 1. Juli 2015 gelten neue Regelungen zur Elternzeit, zum Elterngeld Plus und zum Partnerschaftsbonus. Elternzeit Eltern können ab diesem Zeitpunkt die Elternzeit flexibler einsetzen. Wie bisher können pro Elternteil 36 Monate unbezahlte Auszeit von der beruflichen Tätigkeit bis zum 3. Geburtstag des Kindes in Anspruch genommen werden. 24 Monate (statt bisher zwölf Monate) der Elternzeit können zwischen dem 3. und 8. Geburtstag des Kindes eingesetzt werden. Eine Zustimmun...
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Familienpflegezeit und Pflegeunterstützungsgeld

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Damit sich Arbeitnehmer kurzfristig um einen Pflegefall in der Familie kümmern können, wird seit dem 1. Januar 2015 für eine Auszeit von max. zehn Arbeitstagen Pflegeunterstützungsgeld als Lohnersatz bezahlt. Die Pflegeversicherung zahlt 90 % des ausbleibenden Nettoeinkommens, maximal 96,25 Euro pro Tag. Bisher war die zehntägige Pflegezeit unbezahlt.   Wenn zehn Arbeitstage nicht ausreichen, kann sich der Arbeitnehmer teilweise oder vollständig für bis zu sechs Monate von seiner beru...
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Elektronische Gesundheitskarte als alleiniger Nachweis für Krankenversicherung

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Vom 1. Januar 2015 an gilt die Gesundheitskarte beim Arzt oder im Krankenhaus als alleiniger Nachweis der Krankenversicherung. Die alten Krankenversichertenkarten verlieren mit diesem Tag ihre Gültigkeit; unabhängig davon, welche Gültigkeitsdauer auf der Karte aufgedruckt ist.   Wenn Versicherte keine gültige elektronische Gesundheitskarte vorlegen können, müssen sie innerhalb von zehn Tagen nach der Behandlung dem Arzt eine gültige elektronische Gesundheitskarte nachreichen. Alternat...
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Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen zum 1. Januar 2015

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Beschäftigte mit hohem Einkommen müssen auch im kommenden Jahr mit höheren Abgaben für die gesetzlichen Sozialversicherungen rechnen. Zum 1. Januar 2015 werden nach den bisherigen Überlegungen der Bundesregierung die Beitragsbemessungsgrenzen für die gesetzlichen Sozialversicherungen erneut steigen. Bis maximal zur Beitragsbemessungsgrenze sind vom Bruttogehalt Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Die Beitragsbemessungsgrenzen sollen wie folgt steigen: Gesetzliche Kranken- und Pflegever...
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Gesetzliche Pflegeversicherung ab 1. Januar 2012

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Mehr Geld gibt es ab 2012 für viele Pflegebedürftige: Menschen, die ambulant zu Hause betreut werden, erhalten abhängig von ihrer Pflegestufe zwischen 10,00 und 60,00 Euro mehr im Monat. In der Heimbetreuung ändern sich nur die Pflegesätze in der Stufe III und für Härtefälle. Hier werden künftig zwischen 40,00 und 93,00 Euro mehr gezahlt. Gleichzeitig gibt es auch mehr Zeit für pflegende Angehörige. Mit der sogenannten Familienpflegezeit können Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit – sofern der Arbei...
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Gesetzliche Krankenversicherung ab 1. Januar 2012

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Gesetzlich Versicherte müssen ab 2012 für Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Prothesen mehr bezahlen. Denn die Krankenkassen übernehmen nur die Kosten für die sogenannte Regelversorgung. Was darüber hinausgeht, wird nach der neuen – und teureren - Gebührenordnung für privatzahnärztliche Leistungen (GOZ) abgerechnet. Privatversicherte werden grundsätzlich nach der GOZ abgerechnet. Ab 2012 steigt die Einkommensgrenze bis zu der Krankenkassenbeiträge fällig werden. Die Beitragsbemessungsgrenze ...
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Gesetzliche Rentenversicherung ab 1. Januar 2012

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Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt 2012 von 19,9 auf 19,6% des Bruttogehalts. Bei einem Durchschnittsverdienst von 2.500,00 Euro beispielsweise ergibt das für Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Entlastung von jeweils 3,75 Euro im Monat. Mit dem 1. Januar 2012 beginnt der stufenweise Einstieg in die Rente mit 67. Als ersten trifft es den Jahrgang 1947, also alle Bundesbürger, die im Laufe des Jahres 65 werden. Sie müssen einen Monat länger arbeiten, um ohne Abschläge in ...
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