Sicherung von Kundeneinlagen bei privaten Banken

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Durch den gesetzlichen Einlagensicherungsfonds sind bei der Insolvenz eines Kreditinstituts bis zu 100.000 Euro pro Institut und Kunde geschützt. Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie die privaten und öffentlichen Banken haben zusätzlich eigene Sicherungsfonds, die einspringen, wenn die Grenze von 100.000 Euro überschritten wird.   Ab 2015 wird der Schutz bei den privaten Banken etwas reduziert. Die jetzige Grenze sinkt von 30 % des haftenden Eigenkapitals des jeweiligen Kredi...
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Höherer Streitwert beim Ombudsmann-Verfahren

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Sparer und Anleger können künftig auch bei größeren Streitigkeiten mit ihrer Bank ohne Einschaltung eines Gerichts zu ihrem Geld kommen.   Vom 1. Januar 2015 gilt für das Schlichtungsverfahren der privaten Banken ein verdoppelter bindender Streitwert von 10.000 Euro. Das bedeutet, dass die Kreditinstitute bis zu diesem Streitwert an die Entscheidung des Ombudsmannes gebunden sind.   Das Ombudsmannverfahren ist für die Kunden der teilnehmenden privaten Banken kostenlos. Sie...
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Erste Kreditinstitute übernehmen Haftung beim Online-Banking

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Die Commerzbank übernimmt zum 1. Januar 2015 das Risiko beim Online-Banking. Die gesetzlich maximal zulässige Selbstbeteiligung der Kunden in Höhe von 150 Euro wird aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gestrichen.   Dies bedeutet, dass Kunden bei Schäden aus der missbräuchlichen Verwendung Dritter beim Online-Banking nicht mehr haften. Voraussetzung ist natürlich weiterhin, dass der Kunden nicht vorsätzlich den Missbrauch herbei geführt hat. Damit versucht die Bank die Zweif...
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Rotation der Stimmrechte im EZB-Rat

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Die Eurozone nimmt am 1. Januar 2015 mit Litauen ihren 19. Mitgliedsstaat auf. Dies führt im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) zu einem erweiterten Rotationsprinzip der Stimmrechte, bei dem große Staaten wie Deutschland oder Frankreich zeitweise ihr Stimmrecht verlieren.   Die Verteilung der Stimmrechte im EZB-Rat sieht zukünftig wie folgt aus: Mario Draghi, der Präsident der EZB, und die fünf Mitglieder des EZB-Direktoriums bleiben ständig stimmberechtigt und kommen zusammen...
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Handelskalender 2015

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Die Deutsche Börse AG hat Anfang Dezember den Handelskalender für das Jahr 2015 veröffentlicht. Erstmals findet am Pfingstmontag (25. Mai 2015) kein Aktienhandel an der Frankfurter Wertpapierbörse statt. Dies wird zum einen damit begründet, dass am Pfingstmontag auch in den USA, in Großbritannien, in der Schweiz und in Österreich kein Aktienhandel stattfindet. Zum anderen steht für die Kreditinstitute und die Broker am Feiertagshandel der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ertrag. Die Deutsche ...
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