Sicherung von Kundeneinlagen bei privaten Banken

Durch den gesetzlichen Einlagensicherungsfonds sind bei der Insolvenz eines Kreditinstituts bis zu 100.000 Euro pro Institut und Kunde geschützt. Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie die privaten und öffentlichen Banken haben zusätzlich eigene Sicherungsfonds, die einspringen, wenn die Grenze von 100.000 Euro überschritten wird.

 

coins-361488_1280Ab 2015 wird der Schutz bei den privaten Banken etwas reduziert. Die jetzige Grenze sinkt von 30 % des haftenden Eigenkapitals des jeweiligen Kreditinstituts auf 20 %. Für die meisten Privatanleger dürfte diese Reduzierung nicht weiter ins Gewicht fallen, denn Guthaben in Millionenhöhe bleiben weiterhin geschützt.

 

Die Einlagensicherung umfasst Guthaben auf Giro-, Festgeld- und Tagesgeldkonten sowie Sparbriefe. Aktien, Fonds oder Zertifikate sind dagegen nicht abgesichert. Dies auch nicht nötig, die die Kunden Eigentümer dieser Wertpapiere sind und im Falle einer Insolvenz frei verfügen können.

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